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Was kostet eine professionelle Website 2026?

„Das kommt darauf an“ ist die ehrlichste Antwort auf diese Frage – aber keine hilfreiche. Deshalb zeigen wir hier, woraus sich der Preis einer Unternehmenswebsite zusammensetzt, mit welchen Größenordnungen Sie rechnen sollten und wie Sie zu einem Angebot kommen, auf das Sie sich verlassen können.

Von Alessio Cicatello, Gründer von CALE

Warum Website-Preise so weit auseinandergehen

Wer nach Preisen für eine Website sucht, findet alles: Baukästen für wenige Euro im Monat, Pauschalangebote im niedrigen dreistelligen Bereich und Agenturprojekte, die ein Vielfaches kosten. Das wirkt willkürlich, ist es aber selten. Hinter dem Wort „Website“ verbergen sich sehr unterschiedliche Dinge – von einer Vorlage, in die Sie Ihr Logo setzen, bis zu einem individuell entwickelten Auftritt mit eigener Markenwelt und Funktionen, die Ihre Abläufe tatsächlich vereinfachen.

Der Preisunterschied entsteht also vor allem durch Arbeit, die Sie auf den ersten Blick nicht sehen: Nachdenken über Ihre Kunden, Struktur, Texte, Gestaltung, saubere Technik und Prüfung. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht „Wie billig geht es?“, sondern „Was muss die Website für mein Unternehmen leisten?“.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Ein Website-Projekt besteht aus mehreren Bausteinen. Je nachdem, wie viel davon gebraucht wird und wie tief jeder Baustein geht, verändert sich der Aufwand.

Konzept und Struktur

Bevor gestaltet wird, muss klar sein, wen die Website erreichen soll, welche Fragen Besucher haben und in welcher Reihenfolge die Antworten kommen. Daraus entsteht die Seitenstruktur. Dieser Schritt wird oft unterschätzt – dabei entscheidet er, ob Besucher sich zurechtfinden oder wieder gehen.

Gestaltung

Ein individuelles Design entsteht auf Basis Ihrer Marke: Farben, Schriften, Bildsprache, Abstände, die Wirkung jedes Abschnitts. Je eigenständiger der Auftritt sein soll – etwa mit eigener Markenwelt, Animationen oder einem gestalteten Scroll-Verlauf –, desto mehr Zeit fließt in diesen Schritt.

Entwicklung

Die Umsetzung in Code bestimmt, wie schnell, sicher und zuverlässig die Website später läuft. Dazu gehören die Darstellung auf Smartphone, Tablet und Desktop, Formulare, Grundlagen für Suchmaschinen und alles, was im Hintergrund funktionieren muss.

Funktionen

Terminbuchung, Reservierung, ein Produkt-Konfigurator, mehrere Sprachen oder ein Bereich, in dem Sie Inhalte selbst pflegen: Jede Funktion ist ein eigenes kleines Projekt mit Planung, Gestaltung, Entwicklung und Tests. Funktionen sind deshalb einer der größten Preistreiber – und gleichzeitig oft der Teil, der im Alltag am meisten Zeit spart.

Inhalte

Texte und Bilder liefern viele Unternehmen selbst. Wenn Texte neu geschrieben, Fotos aufgenommen oder vorhandene Inhalte gründlich überarbeitet werden sollen, gehört das ebenfalls in die Kalkulation. Gute Inhalte sind kein Beiwerk: Sie sind das, was Besucher am Ende überzeugt.

Abstimmung, Prüfung und Launch

Korrekturschleifen, Tests auf verschiedenen Geräten, die Einrichtung von Domain und Hosting und die Begleitung beim Livegang kosten Zeit – und ersparen Ihnen Ärger nach der Veröffentlichung.

Drei typische Größenordnungen

Damit Sie eine Vorstellung bekommen, orientieren sich unsere Projekte an drei Stufen. Es sind Ausgangspreise; den genauen Preis nennen wir nach einem Gespräch – schriftlich, bevor wir beginnen. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

  • Essential – ab 1.500 €: ein kompakter, professioneller Auftritt mit bis zu etwa fünf Seiten, individuellem Design und sauberer Darstellung auf allen Geräten. Passend für Selbstständige, Praxen und kleinere Betriebe.
  • Business – ab 3.000 €: eine individuelle Markenwebsite mit eigener Gestaltungslinie, mehr Seiten und Bereichen sowie Animationen und Funktionen wie mehrstufigen Anfrage- oder Reservierungsabläufen.
  • Premium – ab 5.000 €: ein digitales Markenerlebnis mit eigenem Konzept, eigener Bildsprache, gestaltetem Scroll-Verlauf und erweiterten Funktionen, etwa einem Konfigurator mit Live-Vorschau.

Wie sich diese Stufen anfühlen, zeigen drei vollständige Beispiel-Websites fiktiver Unternehmen auf unserer Preisseite. Was in jeder Stufe steckt, beschreiben wir ausführlich auf der Seite Leistungen.

Laufende Kosten nicht vergessen

Neben dem Projektpreis fallen Kosten an, die sich je nach Anbieter stark unterscheiden. Sie sollten sie von Anfang an kennen:

  • Domain: die Adresse Ihrer Website, meist jährlich abgerechnet.
  • Hosting: der Server, auf dem die Website läuft. Für die meisten Unternehmenswebsites genügen schlanke, gut gewartete Angebote.
  • E-Mail-Postfächer: häufig ein eigener Vertrag, etwa bei Ihrem Domain-Anbieter oder einem Bürosoftware-Paket.
  • Lizenzen: für bestimmte Schriften, Bildmaterial oder kostenpflichtige Erweiterungen.
  • Wartung (optional): Updates, Überwachung, Sicherungen und kleine Änderungen. Bei uns beginnt die Wartung mit Care ab 79 € im Monat.

Seriöse Anbieter sprechen diese Kosten vor Projektbeginn an. Fragen Sie nach, wenn das nicht passiert – und klären Sie, auf wessen Namen Domain und Hosting laufen. Idealerweise auf Ihren.

Wo sich Sparen rächt – und wo es sinnvoll ist

Am teuersten ist eine Website, die gut aussieht, aber nichts bewirkt. Wer bei Struktur, Texten oder der mobilen Darstellung spart, spart meist an genau den Stellen, die über Anfragen entscheiden. Auch billige Technik rächt sich oft später: durch langsame Ladezeiten, Sicherheitslücken oder eine Website, die sich nur mit viel Aufwand ändern lässt.

Sinnvoll sparen können Sie dagegen, indem Sie klein anfangen und gezielt erweitern. Eine kompakte, sauber gebaute Website lässt sich später um Seiten und Funktionen ergänzen. Auch gute vorhandene Fotos und Texte, die nur überarbeitet werden müssen, senken den Aufwand.

So bekommen Sie ein belastbares Angebot

Je klarer Ihre Ausgangslage, desto genauer kann ein Angebot werden. Diese fünf Punkte helfen – auch wenn Sie nicht alle schon beantworten können:

  1. Ziel: Was soll die Website bewirken – Anfragen, Reservierungen, Bewerbungen, Vertrauen bei Bestandskunden?
  2. Inhalte: Welche Texte, Fotos und Logos gibt es bereits, was fehlt?
  3. Funktionen: Was muss die Website können, was wäre schön, was kann warten?
  4. Zeitrahmen: Gibt es einen festen Termin, etwa eine Eröffnung?
  5. Budget: Ein offener Rahmen hilft, die passende Lösung vorzuschlagen, statt an Ihren Möglichkeiten vorbeizuplanen.

Genau diese Fragen stellt auch unsere Projektanfrage – in wenigen Minuten und mit der Option „Weiß ich noch nicht“, wo Sie unsicher sind. Achten Sie bei jedem Angebot darauf, dass der Leistungsumfang schriftlich und verständlich beschrieben ist: Seiten, Funktionen, Anzahl der Korrekturschleifen, Zeitplan und Zahlungsweise.

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